Startseite » Top Thema

Schönheit unterm Weihnachtsbaum

Veröffentlicht am 8. Dezember 2008

Warnung vor Beauty-Op´s

Die Deutschen schenken – trotz allgemeiner Finanzkrise und Wirtschaftsabschwung – gerne. Doch jedes Jahr stellt sich aufs neue die Frage: Was soll ich meiner Liebsten oder meinem Liebsten schenken? Gerade Paaren gehen nach einer lang andauernden Beziehung oft die Ideen aus. Ein Trend, der sich in den letzten Jahren entwickelt hat, ist das Verschenken von Schönheitsoperationen.

 Ob für das eigene Ego, die Psyche oder auch um im Berufleben besser anzukommen: Äußere Schönheit zählt zu den größten Wünschen vieler Menschen. Die moderne ästhetisch-plastische Chirurgie bietet zahlreiche Möglichkeiten, diesen Wunsch zu erfüllen. Da es außerdem zunehmend gesellschaftsfähig wird, dem eigenen optischen Ideal etwas nachhelfen zu lassen, wird die verschenkte Schönheit zum Weihnachtstrend.


Das verspürt auch Elke Schwiegel, Gründerin und Geschäftsführerin der Klinikkette Clinic im Centrum mit deutschlandweit 36 Standorten für ästhetisch-plastische Chirurgie: „Wir verzeichnen in den letzten Wochen einen erheblichen Anstieg der Nachfrage an ästhetisch-plastischen Eingriffen. Wie wir im Gespräch mit unseren Patienten erfahren haben, sind viele Behandlungen Weihnachtsgeschenke. In der Weihnachtszeit wird außerdem vermehrt nach Gutscheinen gefragt.”

Elke Schwiegel berichtet zum Beispiel von einer jungen Frau, die ihrer Mutter zu Weihnachten eine Zahnaufhellung schenken möchte. Oder vom älteren Herrn, der seiner Frau anlässlich des Weihnachtsfestes den schon lange bestehenden Wunsch nach der Entfernung ihrer Tränensäcke erfüllen möchte.

Handelt es sich um einen wohlüberlegten und lang gehegten Wunsch, ist gegen ein solches Präsent sicher nichts einzuwenden. Kritisch sieht Elke Schwiegel allerdings, dass ästhetische Operationen zunehmend bei jüngeren Menschen auf dem Wunschzettel stehen – insgesamt macht die Gruppe der 18- bis 30-Jährigen heute etwa ein Drittel der Patienten der ästhetisch-plastischen Chirurgen aus. „Die Entscheidung zu einer Operation sollte gut durchdacht sein – es ist schließlich kein Geschenk, das wieder umgetauscht werden kann. Jugendlichen oder sogar Minderjährigen eine ästhetische Operation zu Weihnachten zu schenken, halte ich daher für äußerst bedenklich.”

Soll nach gründlicher Abwägung das Christkind doch mit einem Gutschein vom ästhetisch-plastischen Chirurgen beglücken, sollte der Schenkende vor allem auf die Qualität der Klinik achten. Denn da „Schönheitschirurg” in Deutschland leider kein geschützter Begriff ist, tummeln sich auch viele schwarze Schafe auf dem Markt. Trägt der Arzt die Bezeichnung „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie” ist hingegen gesichert, dass er eine sechsjährige anspruchsvolle Ausbildung hinter sich gebracht hat. Die Partner von Clinic im Centrum bieten darüber hinaus an allen Standorten einen Schutzbrief der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie, der hohe Standards bei Aufklärung, Beratung, Operation und Nach-sorge gewährleistet.

Erfahren Sie hier mehr


» Suchtipps: | | | |

» Diesen Artikel weiterempfehlen








  • Claudia Owschlag hat diesen Artikel kommentiert:

    Also, wer sich selbst zu Weihnachten so einen Blödsinn schenkt, der hat das Fest nicht begriffen!!!! Es geht hier nicht ums Schenken, schon gar nicht sowas!

  • Jan Mertens hat diesen Artikel kommentiert:

    Ich denke wir leben in einer Zeit wo man sich durchaus solche Geschenke machen kann. Es ist doch letztendlich eine Typfrage und man sollte sehr genau wissen ob sich die Person darüber freut. Ich habe meiner Schwester zum letzten geburtstag eine Faltenbehandlung mit Botox geschenkt, da sie sich diese sehr gewünscht hat. Natürlich sollte man sich gut informieren, aber dafür gibt es ja genug seriöse Portale wie http://www.hyaluron-praxis.de wo die Ärzte sogar persönlich auf Fragen antworten.

  • Ulf hat diesen Artikel kommentiert:

    @jan – schwachsinn .. niemand braucht so einen scheiss!

Schreiben Sie einen Kommentar zu diesem Artikel